DeutschContactSitemapImprint

17.09.2008

Engines for the USA

Südkurier, local paper

Big order for Albert Weber - Visit of the District Administrator Wölfle

Following you can read the original article,  published in local paper: 

Markdorf (thu) Der Markdorfer Motorenbauer Albert Weber hat einen Großauftrag aus den USA an Land gezogen. Er baut ab November Motorblöcke und Zylinderköpfe für den führenden US-Motorenbauer Cummins. Der wiederum bedient den US-Nutzfahrzeugsektor mit großen Dieselmotoren. Dies erfuhr Landrat Lothar Wölfle gestern am Rande eines Firmenbesuches bei Weber Automotive in Markdorf.

 

Für den Bau von monatlich 110 Motorblöcken und 110 Zylinderköpfen hat Weber eigens eine neue Produktion installiert. Der Auftrag läuft über fünf Jahre und gleicht Einbrüche auf dem amerikanischen Markt aus, die die ganze Branche betreffen.

 

Dabei profitiert die Weber Automotive mit ihren drei Unternehmensbereichen Albert Weber, Weber Motor und Weber Fibertech vom Umstand, dass der amerikanische Motorenhersteller Caterpillar das Geschäft mit großvolumigen Dieselmotoren aufgibt und Cummins Mehrbedarf zukaufen muss. Das tut er in Markdorf.

 

Positiv auf die Weber-Bilanzen wird die Änderung amerikanischer Abgasbestimmungen ab 2011 wirken. "Dann müssen die Amerikaner völlig neue Motoren herausbringen", weiß Firmengründer. Denn der Trend weg von hubraumstarken Maschinen und hin zu kleineren saubereren Motoren sei seit drei Jahren erkennbar.

 

Diese haben für Weber eine Zukunft. Mit dem Weber Motor MPE 750 hat der Firmengründer die Zeichen der Zeit bereits vor mehr als zehn Jahren erkannt. Das Motörchen mit einem Leistungsspektrum von 15 bis 110 KW treibt erfolgreich Freizeitmobile, Motorräder oder Konzept-Cars bei erheblichen Kosteneinsparungen gegenüber leistungsgleichen Dieselmotoren. Es wird noch übertroffen vom Weber MPE V4-Motor, mit einer Leistung von 110 bis 147 KW.

 

Motorenmontage bei Weber Automotive: Bürgermeister Bernd Gerber, Albert Weber und Landrat Wölfle (Bild Südkurier)